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Musikinstrumente

Theorbe

Definition, Beschreibung, Funktion, Herkunft des Musikinstrumentes

Die Theorbe gehört zu den Lauteninstrumenten und wird den Bassinstrumenten zugeordnet. Es gibt verschiedene Arten der Theorbe, dazu zählen zum Beispiel die italienische Chitarrone, die "English theorbo" und die französische théorbe des pièces. Auch wenn sich die Theorbe von der Laute unterscheidet, wird seit dem 18. Jahrhundert die moderne Bezeichnung Erzlaute für dieses Instrument verwendet.

Ein großes Merkmal ist ein zweiter Wirbelkasten, der am sehr langen Hals als Erweiterung angebracht ist. Andere Basslauten werden ebenfalls Theorbe genannt, da sie auch einen zweiten Wirbelkasten besitzen. Sie gehören dennoch nicht zur typischen Theorbe. Die kleinere Variante dieses Instruments ist das Tiorbino. Es ist eine Oktave höher als die Theorbe gestimmt.

Da die Theorbe ein Bassinstrument ist, waren auch tiefere Töne notwendig. Um diese Töne zu erlangen, waren längere Saiten, damals noch häufig aus Darm, notwendig. Dadurch entstand die Bauweise des zweiten Wirbelkastens. Theorben sind größere Instrumente. Das Griffbrett ist zwischen 80 und 100 cm lang. Diese Länge ist ein Nachteil für die höher klingenden Saiten. Diese sind dünner und reißen somit auch schneller. Aus diesem Grund werden die ersten Saiten, die den ersten Chor ergeben, eine Oktave tiefer gestimmt. Der dritte Chor ist so gestimmt, dass er am höchsten klingt. Diese Art des Stimmens unterscheidet sich grundsätzlich von den Lauten.

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